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Liebe Mitglieder,
„Foll hessisch!“ – voller Erfolg: Zehn Tage lang war Fulda das Zentrum der Hessen – anlässlich des 63. Landesfestes, zu dem die Barockstadt nach 1990 bereits zum zweiten Mal als Gastgeberin geladen hatte. Rund 1,1 Millionen Besucherinnen und Besucher aus Nah und Fern feierten mit unter dem Motto: Wohlfühlen, Entdecken und Genießen!
Natürlich haben sich auch Mitglieder der IG Münsterfeld aktiv beim Hessentag mit eingebracht – so zum Beispiel der Grümel e. V. mit einem vielfältigen Bühnenprogramm, OREXES Consulting als Bronze-Sponsor und der DAFKS Kontakt Fulda e.V. sogar gleich dreifach: Der legendäre Floh-, Trödel- und Sammlermarkt am ersten Hessentagswochenende lockte Hunderte Besucherinnen und Besucher zum Trödeln und Feilschen ins Emaillierwerk. „Wir bewahren mit unseren Märkten seit vielen Jahren nachhaltig Umweltressourcen. Das passende Stichwort hierzu ist ‚re-use‘, denn durch die Wiederverwendung werden wertvolle Ressourcen eingespart“, erklärt Winfried Jäger, Präsident des DAFKS. Regen Anklang fanden auch die verschiedenen Trainings der DAFKS Fuldimates – einer seit fast 15 Jahren bestehenden großen Frisbee-Community in Fulda, die eine eigene Abteilung zum beliebten Sport „Ultimate Frisbee“ im DAFKS betreibt und jährlich an den deutschen Meisterschaften teilnimmt. Beim „Festival des Sports“ in der Johannisaue konnte man lernen, wie Zielwerfen oder Trickshots mit der Frisbeescheibe funktionieren. Nicht weit davon entfernt – im Zelt der Museums-Kooperation Fulda im Familienland – war auch das durch den DAFKS betriebene Blackhorse Museum auf dem Hessentag vertreten.
Für Begeisterung bei Groß und Klein sorgte ebenfalls das Hessentags-Programm von Grümel: Anlässlich des 40-jährigen Bestehens hatte der Verein am Donnerstag, 18. Juni, von 14 Uhr bis Mitternacht die Hessenbühne auf dem Fuldaer Universitätsplatz übernommen und präsentierte neben vielseitigen Tanz-Performances, Bachata zum Mittanzen und Live-Musik von Rock bis Pop mehrere sehr bewegende Erfolgsgeschichten aus vier Jahrzehnten Grümel: Dazu holte Grümel-Geschäftsführerin Jutta Dehler langjährige Mitarbeitende oder ehemalige Teilnehmende aus Grümel-Projekten auf die Bühne, die über ihren ganz persönlichen Werdegang berichteten:
So zum Beispiel Anna Kemp, die 2016 eigentlich nach Fulda gekommen war, um Internationale Betriebswirtschaftslehre zu studieren, aber schnell merkte, „dass das nichts für mich ist“. Die Studentin litt in der damaligen Zeit regelmäßig unter schweren depressiven Episoden, manchmal sogar mit Suizid-Gedanken, und war „im Prinzip einmal im Jahr stationär in der Klinik“. Bei einem Klinik-Aufenthalt arbeitete sie während ihrer Ergotherapie mit Holz – das gefielt ihr so gut, dass sie sich über das Tischler-Handwerk informierte und schließlich mit Gutachten der Klinik und der Agentur für Arbeit eine „3.5-Ausbildung“, also eine dreijährige Vollausbildung mit besonderer Betreuung, bei Grümel starten durfte. Anna Kemp gelang am Ende der Abschluss, sogar als Klassenbeste – und auch die schweren Depressionen ließen deutlich nach. Heute arbeitet sie als Tischler-Gesellin in einer Petersberger Schreinerei und wechselt demnächst der Liebe wegen nach Berlin, wo sie schon eine neue Anstellung als Tischlerin in Aussicht hat.
Auch Youssef Benkarbache erzählte von seinen Erfahrungen mit Grümel: 21-jährig war der gelernte Landmaschinenmechaniker 1990 alleine ohne Familie aus Marokko nach Deutschland gereist. Innerhalb einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme kam er dann zu Grümel, als einer der ersten Grümel-Mitarbeitenden überhaupt, und erlebte das rasante Wachstum der gemeinnützigen Institution quasi von Anfang an mit. „Wir waren damals nur acht Leute, es gab auch nur eine einzige Abteilung – den Garten- und Landschaftsbau. Da ging es zunächst um einfache Arbeiten wie Straße kehren oder Hecken schneiden.“ Heute ist Youssef Benkarbache Leiter des Grümel-Fuhrparks und stellvertretender Leiter des Grümel-Elektrogeräterecyclings. Er sagt: „Ob anfangs eine kleine, einfache Firma oder heute ein großes, modernes Unternehmen – eine Sache ist bei Grümel immer gleichgeblieben: der Mensch. So wie mir damals geholfen wurde, so helfen wir heute anderen. Das ist der Geist dieser Firma. Und ich bin stolz, ein Teil davon zu sein.“
Spannendes gibt es auch von der UTH GmbH zu berichten: Das Maschinenbauunternehmen mit Hauptsitz im Münsterfeld ist Teil der bundesweiten DIHK-Kampagne „WIR UNTERNEHMEN DAS“. Ziel der Initiative der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) ist es, die Leistung der deutschen Wirtschaft sichtbar zu machen und gemeinsam mit verschiedenen Unternehmen aus der ganzen Bundesrepublik zu zeigen, wofür moderner Mittelstand steht: Unternehmergeist, Verantwortung und Innovationskraft. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die Menschen hinter den Unternehmen – ihre Arbeit, ihr Engagement und ihr täglicher Beitrag zum Erfolg. Genau das spiegelt auch der Beitrag der UTH GmbH wider, die mit mehreren Sequenzen im DIHK-Videoclip und einem eigenen Kampagnenmotiv vertreten ist und dabei Werte zeigt, für die das Unternehmen steht: Teamgeist, Innovationskraft und aktives Gestalten. Hier geht es zum Kampagnenmotiv und zum Videoclip
In dieser Mai-/Juni-Ausgabe der Münsterfeld-News möchten wir Ihnen darüber hinaus die bytewerk GmbH vorstellen: Als moderner IT-Spezialist ist bytewerk kompetenter Ansprechpartner in allen IT-Fragen. Netzwerkadministration, Datensicherheit, IT-Infrastruktur – das Leistungsspektrum des Dienstleisters deckt alles ab, was erfolgreiche Unternehmen von einer modernen IT erwarten. Mehr dazu finden Sie unten im ausführlichen Mitgliederporträt…
Natürlich fehlt auch dieses Mal nicht der Überblick über weitere aktuelle Themen, neue Stellenausschreibungen und Events. Reinklicken lohnt sich.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen – und schon jetzt eine wunderbare Sommerferienzeit. Lassen Sie es sich gut gehen!
Ihr Vorstand der IG Münsterfeld
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